Krzysztof Grzybowski

Herr Grzybowski ist ein außerordentlich talentierter Musiker. Er hat die Gabe, schnell zu verstehen, ist vorzüglich technisch befähigt und verfügt über einen schönen, warmen Ton. Er ist sehr ehrgeizig, überwindet sämtliche Schwierigkeiten mit großem Elan und Intelligenz. Seine musischen und künstlerischen Begabungen, insbesondere im Bereich der Klarinette, haben ein hohes internationales Niveau. Lehren dieses Musikers ist ein Genuss. Ich wäre sehr dafür, wenn man sein erfolgreiches Studium unterstützen könnte.

Sabine Meyer

Ich möchte den Herrn Krzysztof Grzybowski empfehlen. Zum ersten Mal habe ich Ihn in Moskau gehört und war durch Seine Musikalität, Bühnenpräsentation und ausgezeichnete technische Gewandtheit stark beeindruckt. Krzysztof Grzybowski ist ein sehr talentierter Klarinettist, dessen Spiel große musikalische Intelligenz, Emotionalität und sehr gutes Gefühl der Phrasen aufweist. Ich bin der Meinung, dass Er ein perfekter Solist für Sie sein wird.

Charles Neidich (Professor an der Juilliard School in New York)

Ein junger Mann, der ausgezeichnet spielt. Er ist ein phantastischer, junger begabter Musiker – Klarinettist. Er spielte mit mir mein Klarinettenkonzert, als Ersatz für den weltberühmten Künstler Charles Neidich. Ich empfehle ihn warm. Er ist schon jetzt ein vorzüglicher, geformter Künstler und das Niveau, das er in der Zukunft erreichen wird, ist kaum vorstellbar.

Krzesimir Dębski

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    Am Ende trat ein Klarinettist auf. Krzysztof Grzybowski. Er ist der Meister, den ich am Anfang erwähnte. Krzysztof Grzybowski spielte das Kult-Konzert in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, geschrieben zwei Monate vor dem Tod des Komponisten und bekannt als ein Teil des Soundtracks zum Film von Sydney PollackJenseits von Afrika. Was für ein ungewöhnlicher Auftritt es war! Man hatte den Eindruck, dass kontrastierende Aussagen eine Erinnerung an Operndialoge von Wolfgang Amadeus sind, das in dem dunklen, tiefen Register der Klarinette Figaro oder Tamino spricht, und wir in den hellen, warmen, verführerischen Phrasen Seufzer der Susanna, Pamina oder Constanze hören. Im Spiel von Krzysztof Grzybowski waren Sinn für Humor, Gefühlstiefe, ein wenig scherzhaften Tons und Flucht in die Lebensfreude, die durch Leichtigkeit der Figuren, durch bescheiden versteckte Virtuosität, vermittelt wurde. Ich erinnere mich weder, dass irgendjemand bei uns dieses Konzert so überzeugend im freien Dialog mit dem Dirigenten und dem Orchester gespielt hat, noch dass ein Konzert unseres Diplomanden in Stehovation belohnt würde. Als Zugabe spielte der Klarinettist ein Fragment des Adagios. Und wieder haben wir gehört, dass Pastelltöne biegsam, süß, schmerzhaft und tröstend sein können.

    Magdalena Gajl, Polnische Rundfunk Białystok, 6.03.2015

    Nach der baldigen Pause folgte der nächste Großmeister der Musikgeschichte: Wolfgang Amadeus Mozart. Dessen Konzert A-Dur für Klarinette und Orchester KV 622 blies der junge polnische Klarinettist Krzysztof Grzybowski, ein Meisterschüler von Sabine Meyer. Er hatte nicht die übliche Klarinette dabei, sondern eine verlängerte Bassettklarinette, womit er die tiefsten, selten gehörten Töne des Konzertes auskosten konnte. Neben seiner virtuosen Technik fiel sein warmer Ton auf, der sich in den verschiedenen Registern, insbesondere in den sonst grellen Höhen, kaum änderte – wohl das klangliche Markenzeichen dieses seltenen Instruments. Indes erschien die Ansprache etwas diffiziler zu sein als bei den Normal Klarinetten. Trotzdem hauchte Grzybowski im langsamen Satz seine manchmal wie aus dem Nichts gezauberten Töne wunderbar mit müheloser Gelassenheit, spielte dann aber auch mit vitaler Intensität die beiden schnellen Sätze.

    Werner Bodendorff, Flensburger Zeitung, 20.01.2015

    Bassetthorn – dieses Instrument hörten wir in zwei Konzerten von Felix Mendelssohn Bartholdy. Es ist ein Vertreter der Tenorlage in der Klarinettenfamilie, mit charakteristischem tiefen, warmen Klang und Aussehen einer langen Pfeife, die – wie Cello – auf einem Stachel steht. Hier begleitete den Wolfgang Meyer der genauso hervorragende polnische Solist – Krzysztof Grzybowski. Es ist wert, sich diesen Namen zu merken, weil trotz jungem alter Grzybowski ein sehr guter Klarinettist ist, Student von Sabine Meyer.

    Stanisław Bukowski, Gazeta Polska, Niezalezna.pl, Warschau, den 28.06.2015

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